Die gemeinsame elterliche Sorge

Grundsätzlich besteht eine gemeinsame elterliche Sorge. Das Gericht überträgt die alleinige elterliche Sorge nur, wenn das Kindeswohl dies erfordert (zum Beispiel weil die beiden Elternteile nicht zusammen kommunizieren können oder wenn die Eltern übereinkommen, dass das Kindeswohl dies fordert: 5A_346/2016; 5A_985/2014; Artikel 298 Abs. 1 ZGB).

Nur ausnahmsweise wird das Sorgerecht einem Elternteil übertragen (5A_22/2016) und nur, wenn dies im Kindeswohl liegt. Die Zuteilung an einen Elternteil kann gemeinsam beantragt werden (5A_346/2016). Die einfache Annahme eines zukünftigen Konfliktes oder die Streitigkeiten zwischen den Eltern während des Verfahrens rechtfertigen prinzipiell noch nicht die Zuteilung des Sorgerechtes an einen Elternteil. 

Sehen Sie hier ein Beispiel für eine Zuteilung des alleinigen Sorgerechts.

Die Scheidungskonvention

Die Eltern müssen also dem Richter eine Scheidungskonvention zur Genehmigung vorlegen, die sich ausreichend und klar zur Verteilung der Unterhaltskosten und zu der Betreuung des Kindes äussert (5C.42/2001, SJ 2001 I 497). Solange beide Eltern einverstanden sind, kann die Scheidungskonvention jederzeit abgeändert werden. Können sich die Eltern nicht einigen, so entscheidet der Richter, ob Änderungen notwendig sind.

Die Eltern geniessen bei der Aufteilung der Betreuung und Pflege grosse Freiheit. Sie können sich für ein System entscheiden, in dem die Obhut nur einem Elternteil überlassen wird. Man spricht hier von individueller Obhut (mehr dazu…). Dem nicht obhutsberechtigten Elternteil kann dafür ein ausgedehnter persönlicher Verkehr (mehr dazu…), sowie ein Mitspracherecht bei wichtigen Fragen in Kinderbelangen anerkannt werden.

Die Eltern können sich auch für eine alternierende Obhut entscheiden. Sie üben dabei das Sorgerecht gemeinsam, und die Obhut abwechselnd aus. Die Obhut wird den Eltern zeitlich etwa gleichmässig zugeteilt und kann auf Tages-, Wochen-, sogar Monatsbasis festgelegt werden. 

In jedem Fall überprüft der Richter, ob die übereingekommene Vereinbarung im Kindeswohl steht.

 

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