Unterhalt während der Ehe

Der Kindesunterhalt als gesetzlicher Begriff umfasst alles, was ein Kind für seine körperliche, geistige und sittliche Entwicklung (Art. 302 Abs. 1 ZGB, vgl. BGE 122 V 125) braucht: Nahrung, Unterkunft, allgemeine Pflege und Gesundheit, Erziehung, Ausbildung und Freizeit.

Der Unterhaltsbegriff variiert mit den Bedürfnissen des Kindes, aber auch mit den finanziellen Ressourcen und dem Lebensstil der Eltern (Art. 276 Abs. 1 und Art. 302 Abs. 1 ZGB).

Während der Ehe tragen die Eltern die Unterhaltskosten gemäss dem Eherecht (Art. 278 Abs. 1, Art. 159, Art. 163, Art. 165 ZGB). Die Ehegatten vereinbaren auf welche Weise jeder seinen Beitrag leistet, namentlich durch Geldzahlungen, Besorgen des Haushaltes, Betreuen der Kinder usw. (Art. 162 Abs. 2 ZGB). So wie die Gatten während der Ehe zusammen Unterhaltsbeiträge vereinbaren, machen sie es auch nach der Trennung. Bei Uneinigkeit können die Ehepartner gemeinsam oder einzeln eine Ehe- oder Familienberatungsstelle (Art. 171 ZGB, mehr dazu…) sowie den Richter um Eheschutzmassnahmen bitten (Art. 172 Abs. 1 ZGB, mehr dazu…).

Wenn die Gatten nicht zusammenleben, so kommt der obhutsberechtigte (mehr dazu…) Elternteil für den Sachunterhalt auf (Pflege, Erziehung usw.), während der andere seine Unterhaltspflicht hauptsächlich in Geldform erfüllt (Art. 276 Abs. 2 ZGB). Die Unterhaltspflicht der Eltern ist folglich unabhängig von der elterlichen Sorge, der Obhut und dem Besuchsrecht. Wenn ein Kind nicht bei seinen Eltern wohnt, so leisten beide ihre Unterhaltspflicht hauptsächlich in Geldform (Art. 276 Abs. 2 ZGB).

Die Verpflichtung zur Sicherung der Ausbildung des Kindes, gemäss der Situation der Eltern, ist einer der Bestandteile der elterlichen Sorge (welche normalerweise nach der Scheidung gemeinsam bleibt). Falls die elterliche Sorge während der Scheidung einem Elternteil zugesprochen wird, ist trotzdem der Elternteil, welcher nicht die elterliche Sorge innehat, für die Sicherung der Ausbildung des Kindes zuständig (BGE 5A_664/2015).

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